Heute erkläre ich Twitter! – Teil 2

moin moin!

Nun endlich zur zweiten Twitter-Folge. 😉

In der ersten Folge versuchte ich ja Twitter und die Möglichkeiten zu beleuchten, heute soll es darum gehen wie ich selber es verwende.

Twitter ist für mich zum einen News-Quelle, Sprachrohr und ein bisschen Soziales Netzwerk.

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Was ich twittere:
…oder warum ich zu Twitter bin:
Früher habe ich gerne interessante Links meinen ICQ-Kontakten gesendet, aber immer mit dem Problem eine Nachricht mehrfach versenden zu müssen, nicht zu wissen ob es denjenigen wirklich interessiert und ob er gerade auch Zeit dafür hat. Bei solchen Kontaktaufnahmen, wurde ich leicht wieder in Gespräche verwickelt, wozu mir wiederum oft die Zeit und Lust fehlte – ich wollte ja nur schnell einfach was Interessantes loswerden.
Mit Twitter ist dies einfacher für mich, jeder Bekannte hat einen Link zu meinen Twitter-Konto bekommen, und dort kann er nach Lust und Laune nachlesen was mich gerade bewegt oder welche Weblinks ich gerade als interessant betrachte.
Im Gegenzug ist es auch das was ich von Twitter erwarte, Informationen von Bekannten aus ihren (Web-)Alltag.

News-Quelle der Zeitaspekt:
Twitter ist das schnellste Medium, d.h. man bekommt alles in Echtzeit, sprich ohne Verzögerung mit.
Webseiten im Vergleich müssen erst aktualisiert (upgedatet) werden und diese Änderung muss man erst abrufen oder per News-Feed (RSS, Atom) mitbekommen, was je nach dem Minuten bis Stunden dauern kann. Emails sind auch viel langsamer und erfordern eben auch eine Aktivität um überhaupt die Information zu Gesicht zu bekommen. Twitter das man noch am besten mit einen Instand-Messing wie ICQ oder MSN vergleichen kann, bringt die Information einfacher, schneller und bequemer zum Vorschein.

News-Quellen:
Bei Twitter sucht man sich aus welche Quellen für einem interessant sind, also genau wie im restlichen Internet auch. Die Qualität an News die man über Twitter bekommt liegt also nur an der persönlichen Vorliebe, einen Qualitativen Unterschied zu anderen News-Quellen ist so mit auch nicht gegeben.

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Sehr schön bei Twitter ist es, dass man sehen kann wer welche andere Twitterer verfolgt.
So kann man bei anderen auf Suche nach guten Quellen gehen auf die man sonst nicht gekommen wäre.

Verfolgen:
Jemanden bei Twitter als (News-)Quelle zu abonnieren, nennt man wie schon erwähnt „verfolgen“ oder auch nur „folgen“ (vom englischen „follow“).
Durch dieses verfolgen entsteht nebenbei ein Netzwerk, sprich Verknüpfung / Vernetzung von einzelnen Usern (Twitterer).
Selber habe ich zu viele Interessengebiete und zu viele Twitterer interessieren mich um sie alle auch verfolgen zu können. Am Anfang bei Twitter hatte ich fast 200 User denen ich folgte, was die Sache dann aber zu unübersichtlich für mich machte. Vor allem man kommt mit dem lesen nicht nach und man hat kaum Zeit es sinnvoll zu nutzen (erschwerend wenn man nicht den ganzen Tag vor dem PC sitzt).
Deswegen habe ich mehrere Twitter-Konten, die eben Thematisch getrennt sind und die ich nach Zeit und Interesse lese. Einzelne Twiterer habe ich auch per RSS-Feed abonniert und deren Beiträge erscheinen in meinen Feed-Reader.

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In meinen Haupt-Konto (xdanker) habe ich nun eben fast nur noch Twitterer rund um die PC-Thematik, und ich versuche die Zahl klein zu halten um noch aufmerksam mit den News-Aufkommen dort zurecht zu kommen.

Ent-Folgen:
Schreibt jemand zu viel, oder zu uninteressant für mich fliegt derjenige einfach wieder raus.
Da habe ich wenig Hemmungen, es geht schließlich um meine (begrenzte) Zeit.

Zurück-Verfolgen:
Mache Twitterer wollen mit großen Folger-Zahlen angeben, und sie verfolgen Alles und jeden wenn man nur sich gegenseitig auch verfolgt. Solche User mögen es dann auch nicht wenn sie einen verfolgen um man sie nicht mehr verfolgt. Wer wie ich ein rein privater Twitteruser ist und nur aus Spaß an der Freude twittert kann das aber herzlich egal sein. Die Zahlen der Follower (Verfolger) sagt auch wenig über die Qualität aus.
Klar würde es mir schmeicheln wenn ich ein paar tausend Follower hätte, aber darauf lege ich keinen Wert um aktiv in die Trickkiste zu greifen um mehr Follower zu bekommen.
(Z.B. kann man sich bei eBay 1000 Follower für ein paar Euro kaufen.)

 

Mein Twitter-Benutzungs-Fazit:
Macht es so einfach wie möglich und immer mit dem Blick auf Interesse und Spaß.
Handelt so wie ihr auch seit, egal ob es optimal ist oder nicht versucht nicht belanglos zu spammen sondern eben möglichst interessantes von euch zu geben.

…. es ist aber jeden frei gestellt es so zu machen wie er will, und niemand kann irgendjemanden zwingen Twitter so zu verwenden wie ich oder sonst wer es vorgibt! 😛

 

PS: Sollte jemand jetzt Lust haben mich zu verfolgen, dann hier der Link:

http://twitter.com/xdanker

 

😉

Heute erkläre ich Twitter! (Teil 1)

Nee Spaß, Twitter kann man nicht erklären, man kann nur mögliche Nutzungsmöglichkeiten aufzeigen.

Dieses ist der Erste von vier Beiträgen die ich über Twitter schreiben will.
Dieser erste Teil berichtet allgemein über Twitter, im zweiten Teil werde ich über meine persönliche Twitter Gewohnheiten erzählen und im dritten Teil wie man sich bei Twitter anmeldet für Einsteiger. Im geplanten vierten Teil dann wie man Twitter mit Pidgin verwendet.

Was ist Twitter?
Twitter ist erstmal ein Microbloging Dienst, also man schreibt über etwas in Kleinstform, genau wie ich es hier im Blog im Großen mache.
Bei Twitter ist man dabei auf 140 Zeichen beschränkt, man hat folglich keinen Platz für Romane und aus diesen Umstand (Nachteil will ich es nicht nennen) ist man gezwungen sich kurz zu fassen.

Twitter ist auch der schnellste Kommunikationsweg im Netz, nirgends können Neuigkeiten schneller für die Allgemeinheit verbreitet werden.
Twitter ist auch Teil des Sozialen-Netzes, also eine Möglichkeit User mit einander zu verbinden.
Twitter bietet nicht nur privat Personen sich mit einander zu vernetzen sondern auch Unternehmen und Personen des öffentlichen Lebens im direkten Kontakt mit Kunden und Fans zu treten.
Twitter ist ein offenes System, jeder kann und darf damit machen was er will.
Man kann aus seinem Alltag berichten (Essen, Filme, Arbeit, Probleme,…), man kann einfach Links zu interessanten Webseiten posten, man kann die Uhrzeit twittern oder die Temperatur.
Auf Twitter kann man über beliebige Wege zugreifen, bzw Programmierer können über eine API direkt Anwendungen schreiben. Man könnte zB ein Außenthermometer alle 30 Minuten die Temperatur twittern lassen und diese Information dann automatisch wieder vom PC auslesen lassen.
Die Grenze der Twitter-Nutzung wird nur von der eigenen Fantasie gesetzt!

Deswegen kann es mich aufregen wenn jemand der sich nie mit Twitter befasst hat, dies als Schwachsinn abtut.

„Was du twitterst? So wann du auf dem Klo warst und so? Haahaaa!“

Klar könnte man das (macht bestimmt auch jemand) aber Twitter ist das was man daraus macht, genau wie das restliche Internet.
Wenn jemand ohne Twitter leben kann (was ja ohne Probleme die letzten Tausende Jahre funktionierte) ist es auch kein Problem, nur wer von uns kommt auch ohne zB Email zurecht?

Mein Fazit: Twitter bietet sehr viel Möglichkeiten, mit etwas Geduld und Eingewöhnung hat man bald ein alltägliches Werkzeug welches man nicht mehr vermissen möchte.

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